 | | Nachdem unser bisheriger Verbindungsstellenleiter Dietmar Steinert enge Verbindungen geschaffen hatte, wurde als Ziel für den Jahresausflug diesmal die Stadt Eger in Ungarn
ausgewählt. Alle Teilnehmer an unserer Ungarnreise trafen am 23.9. trotz der frühen Morgenstunde so rechtzeitig in der Hahnemannstraße ein, daß der Bus pünktlich gegen 5 Uhr starten konnte. Die Fahrt ging an Heilbronn und
Nürnberg vorbei und wurde bei Regensburg kurz unterbrochen, um das Ehepaar Bau mit aufzunehmen. In Passau übernahm der Fahrer Scheuffele das Steuer, der uns dann während der folgenden Woche durch das Land fuhr. An Linz vorbei, durch
Wien mit gutem Blick auf Schloss Schönbrunn wurde die Reise am Grenzkontrollpunkt Nickelsdorf kurz unterbrochen und ging dann weiter nach Budapest. Etwa 100 Kilometer weiter östlich der Hauptstadt endete die Autobahn. Dank der guten Organisation unserer Reiseleiterin Simone Wieland Stand dort ein Streifenwagen bereit, der uns die restlichen 30 Kilometer durch die Landschaft lotste. Gegen 19.30 Uhr erreichten wir das Hotel Flora, bezogen die Zimmer und trafen uns im Speiseraum zum Abendessen.
Für den Vormittag des nächsten Tages war ein Stadtrundgang vorgesehen, bei dem Thomas, der für die Zeit unseres Aufenthalts freigestellte Polizeimajor und Pressesprecher mit guten Deutsch Kenntnissen, einen Überblick über die Sehenswürdigkeiten der Stadt gab. Mit dem Besuch eines Orgelkonzerts in der Basilika endete die Besichtigung. Das Nachmittagsprogramm führte mit dem Bus in südwestliche Richtung nach Jászapáti zum Mittagessen und anschließender Besichtigung eines IPA-Denkmals, das vornehmlich mit Hilfe von regionalen Sponsoren in die Heidelandschaft gestellt wurde. Nach der Besichtigung des Polizeimuseums in Tarnaméra begann die Rückfahrt, um in der Gaststätte Hofbräuhaus in Eger gemeinsam den Abend zu verbringen. Am Samstag ging die Fahrt ausnahmsweise unter Begleitung von Lazslo, einem - wie er selbst zugab - etwas angeschlagenen Tourbe-gleiter zum Lipizzanergestüt nach
Szilvásvárad, wo auf den Weiden das Reiten möglich und persönliche Kontakte zu den Tieren nicht nur erlaubt, sondern auch erwünscht waren. Mit der Schmalspurbahn ging es anschließend hinauf in die Berge, wo am Rande einer Waldwiese zwei mächtige Grillfeuer entzündet waren. Jeder Teilnehmer erhielt zwei Spieße, einen mit Forelle, den anderen mit Speck versehen, zum selber Grillen, um sie nach dem Garen mit Brot und reichlich Weißwein zu verzehren. Da Zeit genug vorhanden war, verzichteten die meisten für den Rückweg auf den Zug und wanderten wieder hinunter ins Tal. Das Abendessen im Schönfrauental aber endete später mit der Ernennung unseres Helmut Sauter zum "Weingeneral".
Die Puszta stand für Sonntag auf dem Programm. Nach der Ankunft standen drei Pferdegespanne bereit um den Mitgliedern der Gruppe bei einer mehrstündigen Fahrt mit einigen Stationen die Besonderheiten dieser Landschaft zu zeigen. Unterbrochen wurde die Fahrt, um zwischendurch ein kräftiges Gulaschgericht zu servieren. Auf der Rückfahrt nach Eger stoppte der Bus vor einem Gasthof in Poroszló zu einem gemeinsamen Abendessen.
Zeitiges Aufstehen war für Montag angesagt, denn eine zweistündige Fahrt nach Budapest stand bevor. Nach der Besichtigung des Millenniumdenkmals im Zentrum stoppte der Bus für kurze Zeit am Hang des Stadtteils Buda, um
Gelegenheit zur Besichtigung der Fischerbastei und des Burgviertels zu geben. Auf der anderen Seite der Donau führte anschließend der Weg in die Markthalle und zur Fußgängerzone, bevor die Rückfahrt angetreten wurde. Den Tagesabschluss bildete ein buntes Folkloreprogramm in Mezókóvésó mit deftigen ungarischen Spezialitäten.
Für den vorletzten Tag des Aufenthalts war eine Fahrt ins Matragebirge vorgesehen. Nach der Besichtigung einer Kristallfabrik (mit Einkaufsmöglichkeit) wurde der höchste Punkt der Bergkette aufgesucht und der dortige Fernsehturm (mit dem Aufzug) bestiegen. Nach der Rückkehr ins Hotel bestand in Eger noch einmal Gelegenheit zum Stadtbummel und für letzte Einkäufe, bevor am nächsten Morgen gegen 08:00 Uhr die Rückfahrt begann.
Für den vorletzten Tag des Aufenthalts war eine Fahrt ins Matragebirge vorgesehen. Nach der Besichtigung einer Kristallfabrik (mit Einkaufsmöglichkeit) wurde der höchste Punkt der Bergkette aufgesucht und der dortige Fernsehturm (mit dem Aufzug) bestiegen. Nach der Rückkehr ins Hotel bestand in Eger noch einmal Gelegenheit zum Stadtbummel und für letzte Einkäufe, bevor am nächsten Morgen gegen 8 Uhr die Rückfahrt begann.
Gegen 22.30 Uhr endete in der Hahnemannstraße eine Reise, die zwar durch die lange Fahrtstrecke etwas anstrengend, aber äußerst erlebnisreich war und Einblick in eine Landschaft vermittelte, die nur ein Teil der
Teilnehmer vorher kannte. Der Dank der Mitreisenden gilt insbesondere unserer Reiseleiterin Simone, der es gelang, die Schäflein stets beieinander zu halten und dem Busfahrer, Herrn Scheuffele, der sich nicht nur als sicherer Fahrer, sondern auch durch seine fundierten Erklärungen, als guter Landschaftskenner erwies. (sc) |
| |