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Von S-Hofen bis nach Griechenland?
[Dazu Bilder vom Familiennachmittag?]
Zu allem entschlossen waren die sechs Teilnehmer, regenfest gekleidet, für die nun schon traditionelle Fahrradtour zum DLRG-Heim Poppenweiler. Mehrmals waren an diesem Morgen schon Regenschauer über das Land gezogen und der Himmel wirkte immer noch trübe und grau, als sie sich am Parkplatz in Hofen trafen. Kurz nach 11 Uhr war Abfahrt und fünf Minuten später kam dann auch prompt der nächste - für diesen Tag übrigens letzte - heftige Regenguss.

Die Freunde der DLRG waren angesichts der bedrohlichen Wetterlage ein- sichtig und hatten eine Halle teilweise geräumt, damit die fleißigen Heinzel- männchen unserer Verbindungsstelle ihr geplantes Programm für den Empfang der Radler, aber auch der motorisiert erschienen Besucher vorbereiten konnten. Tische und Bänke standen bereit, die Versorgung mit Getränken aller Art zu Kantinenpreisen war organisiert und als Höhepunkt ließ Dietmar Steinert - wie im Vorjahr - einen gewaltigen Gyrosspieß an seinem Grill rotieren, während mehrere Helferinnen als passende Beilagen Fladenbrot, würzige Oliven, Salate und den aromatischen eingelegten Schafskäse dekorativ aufbauten. Tavernenduft breitete sich in jener Halle aus, die sonst nur zur Unterbringung von Fahrzeugen, Booten und Gerätschaften dient.

Hier gilt unser besonderer Dank Herrn Georg Pantoulakis aus der Markthalle in Stuttgart, der uns wieder mal mit hervorragenden griechischen Köstlichkeiten zu zivilen Preisen versorgt hat.

Auch für Musik war gesorgt, denn unser langjähriges Mitglied Rudolf Kornmann hatte sein Keyboard samt Verstärker mitgebracht und spielte während des ganzen Tages immer wieder aus seinem vielseitigen musikalischen Repertoire auf. Als sich erste Sonnenstrahlen mühsam durch die Wolken quälten und die Zahl der Teilnehmer auch jetzt noch anwuchs, reifte endlich auch das Gyros.

Wieder einmal war gut vorgesorgt, denn als alle Besucher gesättigt waren, blieb trotz manchem Nachschlag noch ein guter Vorrat für eventuelle Nach- zügler. Auch nach dem gemeinsamen Geschirrspülen hielt die gute Stimmung an, auch noch beim nachmittäglichen Kaffee mit Hefezopf, es wurde weiter diskutiert, gealbert und gelacht, bis schließlich die ersten Gäste den Heimweg antraten, natürlich mit der festen Zusage, im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder mit dabei zu sein.

Fazit: Natürlich war auch in diesem Jahr der Anteil der motorisierten Teilnehmer weitaus größer als die Gruppe der Radfahrer. Beide Besucher- gruppen harmonierten aber im Verlauf des Tages prächtig miteinander, das Wetter hatte sich mit uns versöhnt und nun dürfen wir hoffen, im nächsten Jahr das gleiche Fest bei hoffentlich strahlendem Sonnenschein am gleichen Ort verbringen zu dürfen.
Ihr werdet doch dann auch dabei sein - oder? (uk)

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