[Bild vom Fackellauf?]Was in den USA bereits seit vielen Jahren eine feste Einrichtung ist, fand bei uns in diesem Jahr zum ersten Mal statt: Im Vorfeld der Olympiade der geistig Behinderten in Berlin, den sogenannten Special Olympics, wurde ein Fackellauf durch die Republik organisiert, bei dem das Läuferfeld von Mitgliedern verschiedener IPA-Verbindungsstellen gebildet wird. Der Lauf begann am 16.08.00 in Stuttgart, da unsere Stadt 1998 Austragungsort der ersten Special Olympics war, und führt über Mannheim nach Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und schließlich nach Berlin, wo am 05.09.2000 die Spiele beginnen.
Trotz der Urlaubszeit meldete sich eine Anzahl von Kollegen, die gerne bereit waren, sich auch bei der großen Hitze sportlich zu betätigen. Vom Veranstalter medienwirksam mit T-Shirts und Baseball-Mützen ausgestattet, nahmen sie an der Eröffnungsfeier vor dem Stuttgarter Rathaus teil, wo nach verschiedenen Ansprachen das Olympische Feuer durch Oberbürgermeister Dr. Schuster entzündet wurde. Dann setzte sich das Läuferfeld in Richtung Mineralbäder in Bewegung, begleitet von zwei Reitern der Reiterstaffel der LPD Stuttgart II.
Wer bei der Feier anwesend war, erlebte einen beeindruckenden und hervorragenden organisierten Auftritt der Polizei. Unser besonderer Dank gilt den Kolleginnen und Kollegen, die das Läuferfeld bildeten, sowie dem Referat Einsatz unter Leitung von Polizeioberrat Volker Schindler, ohne deren Unterstützung die IPA sich nicht in dieser professionellen Form an der Veranstaltung hätte beteiligen können.
Um so ärgerlicher ist es daher aus unserer Sicht, dass die zahlreichen Medienvertreter der IPA nur am Rande Beachtung schenkten: Unsere beiden Banner erschienen weder im Fernsehen noch auf den Bildern in den verschiedenen Lokalzeitungen, und in den Berichten wurde die IPA mehr oder weniger in einem Halbsatz erwähnt.
Dies ist in Anbetracht unserer Anstrengungen und der Tatsache, dass die Veranstaltung von einer PR-Agentur betreut wurde, sehr unbefriedigend. Die von der deutschen Sektion erwartete Publicity für die IPA hat es zumindest in Stuttgart nicht gegeben.
Schade um die verpasste Chance. Bei zukünftigen Ereignissen dieser oder ähnlicher Art werden wir im Vorfeld darauf hinwirken müssen, dass alle Beteiligten in entsprechender Form in Erscheinung treten. (bb)